Pinterest Same Freak Different Week - August & September

Eine ganze Zeit lang kam nichts von mir, es ist einfach unglaublich viel passiert in den letzten zwei Monaten. Zumindest kam es mir so vor, es waren zwei Monate des Umbruchs und der Neuorientierung. Den Juli habe ich irgendwie komplett ausgelassen, da ich so gut wie nur auf der Arbeit war, lediglich die Hochzeit einer guten Freundin war ein Riesen Highlight. Mehr gab es dazu aber auch nicht zu sagen, denn von der Arbeit meckern, hat sich nun auch erst mal erledigt.

Aber fangen wir doch mal mit dem Monatsrückblick an, diesmal vielleicht ein wenig anders als sonst.

Der August:

Im August stand ein wenig Urlaub an, so konnte ich gleich in der zweiten Woche des Monats, mit meinem Herzmann, nach Hause zu meiner Familie fahren. Eine Woche haben wir komplett bei meinen Eltern, Großeltern und mit Freunden verbracht, ehe es, in der dritten Woche, auf das lang ersehnte Summer Breeze Open Air ging.

Wir genossen die Zeit mit meiner Familie sehr, endlich mal wieder mit meinem kleinen Bruder ne Shisha rauchen, oder zwei…mit meinem besten Freund essen gehen, mit meiner alten DSA Gruppe spielen und und und. Einfach Familienzeit!

Das Festival danach, war größtenteils wirklich genial, lediglich am vorletzten Tag wurde es zur Katastrophe. Wir sind mit einer kleinen Gruppe, bestehend aus meiner besten Freundin, meinem Bruder, seiner Freundin, seinem besten Freund, Christians bestem Freund Martin und seiner Freundin und den beiden „Kasslern“, die wir in Ägypten kennen gelernt haben, hingefahren. Mit letzteren gab es dann ein riesen Problem, denn die beiden sind ohne ein Wort zu sagen einfach am Samstag abgereist und wir durften schauen, wie wir unsere Sachen vom Platz bekommen, da mit ihnen unser einziges Auto gefahren ist.

Kurz um, wir haben draus gelernt und werden nächstes Jahr nur noch mit dem eingefleischten Kern von uns fahren. Nie wieder werden wir uns auf andere verlassen, denn genau dann ist man verlassen. Somit ging eine, wie wir dachten „Freundschaft“ ohne einen triftigen Grund kaputt und bis heute, wissen wir nicht, was wir falsch gemacht haben sollen, denn eine nachträgliche Kontaktaufnahme ist mit der Dame nicht mehr möglich. Der Herr meldete sich nach ein paar Tagen nochmal, hat sich umfassend und glaubwürdig entschuldigt und ist mit der Dame auch nicht mehr zusammen. Scheinbar ging alles von ihr aus, er wollte keine Szene auf dem Festival machen und dann auch noch ewig neben der Dame im Auto auf dem Heimweg sitzen. Irgendwie versteh ich ihn da komplett, was wir der „Dame“ getan haben, versteh ich dennoch nicht. Sie schuldet Christian auch noch eine nicht unerhebliche Summe für Kost und Platzgebühren. Die Freundschaft mit ihm werden wir weiter halten. *hüstel hüstel* Vielleicht wird er ja mal bei meiner Besten, Carina erwähnt.

Des Weiteren hat sich noch was anderes wirklich großes ereignet im August – Meine Kündigung. Ich hab es endlich geschafft mich nach dem chaotischen Juli, den ich wirklich fast täglich auf der Arbeit verbrachte, loszueisen und zu kündigen. Gemeinsam mit meiner Kollegin konnte ich zum 1.9. in einer anderen ambulanten Intensivpflege anfangen und betreue nun zwei kleine Kinder in einer WG.

Der September:

Womit wir auch schon im September gelandet sind. Der September war ein Monat der Eingewöhnung. Ich bin endlich Dauernachtwache, kann meinen normalen Schlafrythmus beibehalten ohne zwischen den Schichten hin und her zu wechseln und hab dazu noch ein wirklich tolles Team gefunden. Klar kann man nicht sagen, ob das auf Dauer auch so schön ist, aber im Moment fühlt es sich so unglaublich gut an. Die Firma ist auch noch dazu sehr Mitarbeiterfreundlich, wir bekommen viele Nettigkeiten, es wird mehrmals nachgefragt wie es uns geht und Fortbildungen ohne Ende, die wir sogar bezahlt bekommen! Genug Freizeit inklusive. Endlich kehrt wieder etwas Ruhe ein, wenn Christian jetzt dann auch noch wieder normale Dienstzeiten hat und seine regulären freien Tage, dann wäre alles einfach nur noch perfekt!

Was liegt in der nächsten Zeit an:

Ich muss zugeben, während ich diesen Beitrag tippe, sitze ich im Zug nach Hause von Köln. Ich konnte mir eine Woche frei nehmen und mit Christian zusammen zu seiner Weiterbildung fahren. Was wir in der letzten Woche erlebt haben, gibts aber im nächsten Same Freak Different Week Post zu lesen! Ist ja nicht mehr September.

Ansonsten liegt Ende des Monats wieder Halloween an, Carina kommt mir ihrem Freund zu Besuch und auch Martin und Rebecca werden mit von der Tour sein. Geplant haben wir eine gemütliche Halloweenparty zuhause, mit Spieleabend und Horrorfilmen. Dazu wird was schön-schauriges gekocht und ich hab noch vor Horrormuffins zu backen. Mal sehen wie mir das gelingt.

Zum Abschluss kommt noch das Übliche:

Gesehen: Wirklich viel war das in den letzten Monaten nicht. Ich hab mir die Serie Marianne auf Netflix angetan und war auch wirklich begeistert. Schaut gern mal in den Trailer rein.

Außerdem kam der langersehnte zweite Teil von Stephen Kings „Es“ in die Kinos, welchen ich mir natürlich nicht entgehen lassen konnte. Der erste Teil war schon nicht schlecht, man durfte ihn nur so gar nicht mit dem Original damals vergleichen. Zwar ist es die selbe Storyline, aber ich finde beide Teile einfach irgendwie total lustig, nichts von dem beklemmenden, gruseligen Horrorgefühl kam in mir auf. Prinzipiell wird der alte Pennywise immer das Original für mich bleiben, das Remake hingegen ist wirklich sehenswert, aber eben ein eigenständiger Film und als ganz eigener Film echt nicht schlecht.Ich hoffe ihr versteht was ich meine.

Gekauft: Viel geshoppt habe ich nicht, jedoch durfte endlich ein IPad mit Zubehör (Tastatur und Apple Pencil) bei mir einziehen. Es ist einfach so viel einfacher ein IPad überall mit hin zu schleppen, als einen kompletten Laptop, vom Gewicht mal ganz zu schweigen.

Außerdem hab ich mir diverse Playstationspiele geholt, unter anderem Man of Medan, welches von den Machern von Until Dawn ist. Ein unglaublich gutes Spiel, was mir einige tolle Stunden bereitet hat.

Gehört:Die üblichen Verdächtigen wie In Flames und Amorphis, lediglich ein paar alte Lieder von den Ärzten und den Toten Hosen kamen hinzu. Albummässig hab ich mir, weit ab von meiner normalen Musikrichtung, Drops to Oceans von Yatao geholt. Irgendwann hol ich mir dazu noch ne Hangdrum und fang selbst an zu spielen. Ich liebe diese Klänge einfach!

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Alles in allem gab es diesmal wirklich viel zu berichten. Mal sehen ob es in den nächsten Monaten auch wieder so viel wird, oder ob die Ruhe endlich einkehrt. Ich wusste teilweise schon gar nicht mehr, was ich mit meiner freien Zeit, wenn ich sie mal hatte anstellen soll. Musste mich ständig beschäftigen und konnte keine fünf Minuten ruhig sitzen. Ich fand das total schrecklich und vor allem auch erschreckend.

Wie waren denn eure letzten Monate? Konnten ihr den Sommer noch genießen? Mögt ihr den Herbst?